Mastiff Hundekrankenversicherung | Aktuelle Tipps und Informationen 2025

Mastiff Hundekrankenversicherung – Das Wichtigste in Kürze:

  • Welche besonderen Gesundheitsrisiken sollte eine Mastiff Hundekrankenversicherung abdecken?
  • Wie unterscheiden sich die Tarife für Mastiffs im Vergleich zu anderen großen Rassen?
  • Wichtig: Achten Sie auf Leistungen bei Gelenkproblemen und Herzkrankheiten.
  • OP-Kosten können bei Mastiffs besonders hoch sein – ist eine Vollversicherung sinnvoll?
  • Wartezeiten und Selbstbehalte variieren – darauf sollten Sie bei Ihrer Mastiff Versicherung achten.
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Mastiff Hundekrankenversicherung

Der Mastiff: Herkunft, Aussehen und Lebenserwartung

Der Mastiff zählt zu den beeindruckendsten und größten Hunderassen weltweit. Ursprünglich stammt der Mastiff aus England, wo er vor allem als Wachhund und Beschützer großer Anwesen eingesetzt wurde. Charakteristisch für den Mastiff sind seine massive Statur, der breite Kopf und die tiefen Falten im Gesicht. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 70 bis 77 cm, Hündinnen sind etwas kleiner. Das Gewicht liegt zwischen 68 und 91 kg, wobei einige Exemplare sogar noch schwerer werden können. Die Lebenserwartung des Mastiffs ist mit rund 6 bis 10 Jahren vergleichsweise kurz, was typisch für große Hunderassen ist.

Charakter, Temperament und Eignung des Mastiffs für Halter

Der Mastiff ist ein ruhiger und geduldiger Familienhund, der besonders durch seine Loyalität und seinen Beschützerinstinkt besticht. Er zeigt ein freundliches Wesen gegenüber vertrauten Menschen, ist aber Fremden gegenüber oft misstrauisch. Für Familien mit Kindern eignet sich der Mastiff gut, da er sanftmütig und tolerant ist, sollte aber aufgrund seiner Größe und Kraft von erfahrenen Haltern geführt werden. Senioren können diesen Hund in der Regel aufgrund seiner Mobilität und des Platzbedarfs weniger gut halten. Der Mastiff ist nicht der ideale Hund für Anfänger, denn er benötigt konsequente Erziehung und ausreichend Platz. Aktivität und Bewegung sind zwar wichtig, aber der Mastiff ist kein Hochleistungssportler, sondern eher gemütlich und genügsam.

Haltung und Pflege des Mastiffs im Alltag

Die Haltung eines Mastiffs erfordert ausreichend Platz und regelmäßige Bewegung, um Übergewicht und Gelenkproblemen vorzubeugen. Tägliche Spaziergänge von etwa 60 Minuten sind angemessen. Seine Fellpflege ist vergleichsweise einfach: Das kurze, dichte Fell benötigt nur gelegentliches Bürsten. Die Falten im Gesicht müssen regelmäßig gesäubert werden, um Hautinfektionen zu vermeiden. Die Ernährung sollte hochwertig und an die Größe und das Gewicht angepasst sein, um Gelenkbeschwerden vorzubeugen und das Risiko von Magendrehungen zu verringern. Mastiffs neigen zu Übergewicht, was die Gesundheit zusätzlich belasten kann und deshalb die Anpassung der Fütterung wichtig macht.

Gesundheitsrisiken und typische Krankheiten beim Mastiff im Kontext der Hundekrankenversicherung

Der Mastiff weist einige rassespezifische Gesundheitsrisiken auf, die einen großen Einfluss auf die Auswahl der passenden Hundekrankenversicherung haben. Besonders häufig sind Probleme mit den Gelenken wie Hüft- und Ellbogendysplasie, welche sich durch Lahmheit und Bewegungseinschränkungen äußern können. Oft sind Operationen wie das Einsetzen von Implantaten oder Gelenkersatz notwendig. Zudem leidet der Mastiff anfällig an Herzkrankheiten wie der dilatativen Kardiomyopathie, die sich durch Atemnot und Müdigkeit zeigt. Auch Magendrehungen, die bei großen Hunden häufig lebensbedrohlich sind, gehören zu den Risiken. Zu weiterer gesundheitlicher Belastung zählen Augenkrankheiten wie Entropium, bei dem die Augenlider nach innen rollen und Reizungen verursachen.

Regelmäßige Tierarztbesuche sind für den Mastiff unverzichtbar, da viele der Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden müssen. Typische Behandlungen reichen von Medikamentengaben bei Herzproblemen bis hin zu orthopädischen Eingriffen und Notoperationen bei Magendrehungen. Die Kosten dafür können schnell mehrere tausend Euro erreichen. Beispielsweise können Hüftoperationen bis zu 3000 Euro kosten, während eine Magendrehung-OP schnell 1500 bis 2500 Euro verschlingen kann.

Welche Leistungen einer Hundekrankenversicherung sind für Mastiffs besonders wichtig?

Eine Hundekrankenversicherung für den Mastiff sollte umfangreiche Leistungen in den Bereichen Orthopädie, Herzdiagnostik und chirurgische Eingriffe enthalten. Auch die Erstattung von Kosten für bildgebende Diagnostik wie Röntgen und Ultraschall ist entscheidend, um Gelenk- und Herzprobleme frühzeitig zu erkennen. Zahnbehandlungen sind ebenfalls wichtig, da große Rassen oft Zahnprobleme haben. Außerdem sind physiotherapeutische Maßnahmen sinnvoll, um die Regeneration nach Operationen zu unterstützen. Genetische Tests auf Hüftdysplasie oder Herzkrankheiten können zur Vorsorge beitragen und sollten von der Versicherung abgedeckt werden. Bei der Auswahl der Police sollte auf die Höhe der Erstattung (idealerweise 80-90 %), keine oder niedrige Selbstbeteiligung und angemessene Jahresleistungsgrenzen geachtet werden.

Versicherungsbesonderheiten und Prämieneinfluss für den Mastiff

Aufgrund der gesundheitlichen Risiken und der relativ kurzen Lebenserwartung kann sich die Prämie einer Mastiff-Hundekrankenversicherung im Vergleich zu kleineren Rassen erhöhen. Viele Versicherer wie die AGILA Hundekrankenversicherung, Uelzener oder Helvetia berücksichtigen rassespezifische Risiken. Die meisten Anbieter nehmen eine Altersbegrenzung zwischen 8 und 10 Jahren vor, manche Versicherer schließen ältere Haustiere aus oder erheben höhere Beiträge. Wartzeiten von meist 3 Monaten gelten auch hier, um Vorerkrankungen auszuschließen. Bereits bekannte genetische Erkrankungen werden oft ausgeschlossen oder als Vorerkrankung eingestuft. Die Erstattungssätze sollten mindestens 80 % betragen, um größere Operationen und Behandlungen abzusichern, wobei Leistungsbegrenzungen pro Jahr oder Lebenszeit beachtet werden müssen.

Tipps zur Auswahl der passenden Hundekrankenversicherung für einen Mastiff

Bei der Entscheidung für eine Hundekrankenversicherung für den Mastiff sollten Sie zuerst klären, welche rassespezifischen Risiken abgedeckt sind und wie hoch die Erstattung der wichtigsten Leistungen ist. Ein Vergleich der Tarife von Versicherungen wie Petplan, VHV und Domcura lohnt sich, da die Konditionen variieren. Eine niedrige oder keine Selbstbeteiligung reduziert finanzielle Überraschungen bei aufwendigen Operationen. Prüfen Sie auch, ob bildgebende Diagnostik, genetische Untersuchungen und nachsorgende Therapien (Physiotherapie) mitversichert sind. Diese Aspekte sind bei Mastiffs besonders wichtig, da die orthopädische und kardiologische Versorgung oft mit hohen Kosten verbunden ist. Durch das Festlegen eines angemessenen Selbstbehalts und einer leistungsfähigen Police lassen sich typische Kostenszenarien effizient absichern.

Fazit: Ist eine Hundekrankenversicherung für den Mastiff sinnvoll?

Aufgrund seiner Größe und der damit verbundenen Gesundheitsrisiken ist eine Hundekrankenversicherung für den Mastiff durchaus sinnvoll. Mit einer solchen Versicherung können Sie große finanzielle Belastungen durch häufige Operationen an Gelenken, Herz- und Magenproblemen abwenden. Die kurze Lebenserwartung macht zudem eine gute Vorsorge in jungen Jahren wichtig, um eventuell länger anfallende Behandlungskosten abzusichern. Eine umfassende Police mit Schwerpunkten auf Orthopädie, bildgebender Diagnostik und chirurgischen Eingriffen ist für den Mastiff ideal. Die Wahl der richtigen Versicherung beeinflusst die Kosten im Krankheitsfall deutlich und sorgt für eine bessere Versorgung Ihres Hundes.

  • Welche rassespezifischen Erkrankungen sollte die Hundekrankenversicherung für Mastiffs abdecken?
  • Wie hoch sind typische Behandlungskosten bei Gelenkoperationen und Herzkrankheiten beim Mastiff?
  • Welche Leistungen sind in der OP-Versicherung für Mastiffs besonders wichtig?
  • Beeinflusst das Alter des Mastiffs die Versicherungsprämie stark?
  • Welche Versicherer bieten die besten Konditionen für Mastiffs in Deutschland?
  • Wie sollte der Selbstbehalt bei einer Mastiff-Hundekrankenversicherung gewählt werden?
  • Wie lange sind die Wartezeiten für Mastiffs bei Hundekrankenversicherungen?

Die Antworten auf diese Fragen sind komplex und individuell verschieden. Sie können sich von einem Experten beraten lassen und gezielt Angebote einholen – zum Beispiel über unser Angebotsformular. So finden Sie eine Hundekrankenversicherung, die optimal auf die Bedürfnisse Ihres Mastiffs zugeschnitten ist und finanzielle Sicherheit bei gesundheitlichen Problemen schafft.

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Mastiff Hundekrankenversicherung – Was sollten Sie beachten?

Mastiff Hundekrankenversicherung – Unsere Tipps für Sie
 Mastiff Hundekrankenversicherung - Tipps und InfosDer Mastiff ist eine majestätische und gleichzeitig sanfte Hunderasse, die durch ihre beeindruckende Größe und ihr ruhiges Wesen auffällt. Beim Umgang mit einem Mastiff sollten Sie mehrere Faktoren bedenken, um eine harmonische Beziehung zu fördern und den Bedürfnissen dieser Rasse gerecht zu werden.
  • Aufgrund ihrer Größe verlangt der Mastiff ausreichend Platz zum Leben sowie regelmäßig Bewegung, die gelenkschonend gestaltet wird, um Überbelastungen zu vermeiden.
  • Der Mastiff zeichnet sich durch ein gelassenes und ausgeglichenes Temperament aus, reagiert jedoch auf eine konsequente und liebevolle Führung am besten.
  • Die Sozialisierung sollte frühzeitig beginnen, um sicherzustellen, dass der Mastiff freundlich auf andere Tiere und Menschen reagiert.
  • Vor allem Familien mit Erfahrung im Umgang mit großen Hunden oder Menschen, die gerne ausreichend Zeit für Training und Pflege aufwenden, finden in einem Mastiff einen treuen Begleiter.
  • Seine Pflege umfasst regelmäßige Kontrollen der Hautfalten sowie eine ausgewogene Ernährung, die dazu beiträgt, das Gewicht ideal zu halten und Gelenkerkrankungen vorzubeugen.

Im Kontext einer Hundekrankenversicherung stehen beim Mastiff einige spezifische Aspekte im Fokus:

  • Die Neigung zu Hüft- und Ellenbogendysplasie sowie Gelenkproblemen führt zu höheren Behandlungskosten, weshalb ein umfassender Versicherungsschutz für orthopädische Erkrankungen von Vorteil ist.
  • Aufgrund seiner Größe können auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufiger auftreten, was sich in der Versicherung durch Leistungen für präventive Untersuchungen und Behandlungen bemerkbar macht.
  • Bedenken Sie, dass bei großen Rassen häufig auch Operationen und Rehabilitation anfallen können, die zu regelmäßigen Ausgaben führen.
  • Die Wahl einer Krankenversicherung mit einem breiten Leistungsumfang und einer gedeckten Vorsorge ermöglicht eine finanzielle Absicherung für die vielfältigen gesundheitlichen Bedürfnisse des Mastiffs.

FAQ zur Mastiff Hundekrankenversicherung

Welche Besonderheiten sollte eine Hundekrankenversicherung für einen Mastiff abdecken?

Der Mastiff zählt zu den Groß- und Riesenrassen, was spezielle gesundheitliche Herausforderungen mit sich bringt. Ihre Versicherung sollte daher folgende Aspekte umfassen, um den besonderen Bedürfnissen Ihres Mastiffs gerecht zu werden:

  • Deckung von häufig auftretenden Gelenkerkrankungen wie Hüft- und Ellbogendysplasie
  • Erstattung von Kosten für Herzuntersuchungen, da Mastiffs manchmal an Herzproblemen leiden
  • Absicherung von Operationen, insbesondere im Bereich der Verdauungsorgane, da Mastiffs anfällig für Magendrehungen sind
  • Medikamentöse Behandlung und Nachsorge bei Hautproblemen, die aufgrund der Hautfalten entstehen können

Diese spezifischen Leistungen unterstützen Sie dabei, die Gesundheit Ihres Mastiffs umfassend zu schützen und unvorhergesehene Tierarztkosten zu minimieren.

Wie beeinflusst die Größe eines Mastiffs die Kosten der Hundekrankenversicherung?

Die Größe und das Gewicht eines Mastiffs wirken sich maßgeblich auf die Höhe der Versicherungsprämien aus. Da diese Hunde aufgrund ihrer Körpermasse anfälliger für teure Erkrankungen und Operationen sind, reflektieren die Kosten der Krankenversicherung oft dieses erhöhte Risiko. Folgende Faktoren spielen eine Rolle:

  • Höherer Medikamentenverbrauch wegen Körpergewicht
  • Längere und komplexere Operationen aufgrund der Größe
  • Erhöhte Belastung der Gelenke mit möglichen Folgekosten

Die Prämien werden daher öfter höher ausfallen als bei kleineren Hunderassen, genau auf die Besonderheiten des Mastiffs abgestimmt.

Welche Gesundheitsrisiken des Mastiffs sollten bei der Wahl der Hundekrankenversicherung besonders beachtet werden?

Beim Mastiff treten verstärkt bestimmte Erkrankungen auf, die bei der Vertragsgestaltung eine Rolle spielen sollten. Dazu zählen:

  • Gelenkskrankheiten, insbesondere Hüft- und Ellbogendysplasie
  • Herzprobleme und Kreislauferkrankungen
  • Magendrehung, die schnell tierärztliche Intervention erfordert
  • Hautentzündungen und Infektionen in den Hautfalten

Eine Versicherung, die diese Risiken berücksichtigt, stellt sicher, dass Ihr Mastiff auch bei langwierigen oder kostenintensiven Behandlungen gut versorgt ist.

Wie lange sind die Wartezeiten bei einer Hundekrankenversicherung für einen Mastiff und was sollten Sie beachten?

Wartezeiten können bei Versicherungsschutz für Mastiffs eine größere Rolle spielen, da die Rasse anfälliger für schnelle Krankheitsverläufe ist. Achten Sie darauf, wie lange die Wartezeit für verschiedene Leistungen ist und welche Besonderheiten gelten:

  • Operationskosten: Häufig gibt es kürzere Wartezeiten, da Operationen dringlich sind
  • Vorerkrankungen: Diese sind oft vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, deshalb empfiehlt sich eine frühe Versicherung
  • Präventivmaßnahmen: Manchmal sind Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen sofort abgedeckt

Eine möglichst kurze Wartezeit bei wichtigen Behandlungskosten ist vorteilhaft, damit Ihr Mastiff schnell versorgt werden kann.

Wie kann eine Hundekrankenversicherung die Kosten für Operationen am Mastiff reduzieren?

Operationen gehören beim Mastiff zu den häufigeren und kostenintensiveren Eingriffen, gerade bei Gelenkproblemen oder Magendrehungen. Eine passende Krankenversicherung hilft dabei, diese Kosten stark zu begrenzen. Sie sollten folgende Punkte beachten:

  • Deckung von Operationen inklusive Vor- und Nachsorge
  • Übernahme von Narkose- und Materialkosten
  • Teilweise Erstattung von physiotherapeutischen Maßnahmen nach Operationen
  • Möglichkeit eines niedrigen Selbstbehalts, um die Eigenbeteiligung gering zu halten

Dadurch wird Ihr finanzielles Risiko bei notwendigen Operationen minimiert und Ihr Mastiff erhält die bestmögliche Behandlung.

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